Meeresbodenbehörde

Beratungen über Tiefseebergbau in Jamaika gestartet

Noch keine Regeln, aber bald ein Antrag: Ein Unternehmen will Rohstoffe aus der Tiefsee im Pazifik fördern. Wissenschaftler warnen vor den Folgen. Die Meeresbodenbehörde berät nun für zwei Wochen.

Dem Rat der Internationalen Meeresbodenbehörde gehören 36 der 170 Mitglieder an. (Archivbild) Foto: Nick Kaiser/dpa
Dem Rat der Internationalen Meeresbodenbehörde gehören 36 der 170 Mitglieder an. (Archivbild)

Kingston (dpa) - In Erwartung des ersten Antrags auf Tiefseebergbau hat die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) im Karibikstaat Jamaika ihre zweiwöchige Ratssitzung eröffnet. Beraten werden soll unter anderem über ein Regelwerk für die umstrittene Ausbeutung mineralischer Rohstoffe am Meeresboden. Bereits im Sommer will ein kanadisches Bergbauunternehmen mit der Unterstützung des kleinen Pazifikstaates Nauru den ersten Antrag auf kommerziellen Abbau stellen. 

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