Mammutverfahren

Wirecard-Prozess wird abgekürzt

Seit über zwei Jahren steht der frühere Wirecard-Chef Braun vor Gericht, seit über viereinhalb Jahren sitzt er in Untersuchungshaft. Nun ist das Urteil ein wenig näher gerückt.

Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun im Gerichtssaal. Die Staatsanwaltschaft hat einer Abkürzung des Verfahrens zugestimmt. (Foto: Archiv) Foto: Sven Hoppe/dpa
Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun im Gerichtssaal. Die Staatsanwaltschaft hat einer Abkürzung des Verfahrens zugestimmt. (Foto: Archiv)

München (dpa) - Der Münchner Wirecard-Prozess wird mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft abgekürzt. Die Anklagebehörde folgt damit einem Vorschlag des Gerichts, das seit über zwei Jahren andauernde Mammutverfahren um den größten Betrugsfall der deutschen Nachkriegsgeschichte auf die zehn wichtigsten Anklagepunkte zu beschränken. Wann der Prozess enden wird, steht nicht fest. Doch ohne Verkürzung wäre ein Urteil frühestens 2026 zu erwarten gewesen, wie die Kammer im Dezember deutlich gemacht hatte. 

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