Haftstrafen im Rechtsrock-Prozess in Lüneburg gefordert
Fünf Männer stehen vor Gericht, weil sie Musik bekannter Bands aus der rechten Szene verkauft haben sollen. Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein düsteres Geschäftsmodell und fordert Haftstrafen.

Lüneburg (dpa) - Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat im Lüneburger Rechtsrock-Prozess ein jahrelanges, lukratives Geschäftsmodell mit gewaltverherrlichender Rechtsrockmusik durchleuchtet. Vor allem ein 35-Jähriger aus Bardowick bei Lüneburg habe als Rädelsführer Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt verkauft und produziert. Für den vorbestraften Mann forderte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten.