Unkrautvernichter

Glyphosat-Produkt darf vorerst nicht verkauft werden

Glyphosat ist ein Reizwort: Während Umweltschützer vor Folgen für die Artenvielfalt warnen, halten viele Bauern große Stücke auf solche Pflanzenschutzmittel. Bayer muss Widerstände überwinden.

Beim Geschäft mit Glyphosat-Pflanzenschutzmitteln bekommt Bayer Gegenwind. Foto: Thomas Banneyer/dpa
Beim Geschäft mit Glyphosat-Pflanzenschutzmitteln bekommt Bayer Gegenwind.

Leverkusen (dpa) - In seinem Geschäft mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat muss der Agrarchemie-Konzern Bayer einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte, darf das Bayer-Pflanzenschutzmittel Roundup Future in Deutschland vorerst weder angewendet noch verkauft werden. Das geht auf einen Widerspruch der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zurück, der eine aufschiebende Wirkung hat. Im nächsten Schritt wird Bayer angehört - danach könnte der Verkauf doch noch möglich sein. 

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