Vor der Regierungsbildung

Verfassungsschutz erwartet neue russische Einflussversuche

Rund um die Bundestagswahl war schon einiges los in Hinblick auf Desinformation, sagt der Inlandsnachrichtendienst. Mindestens bis die neue Koalition steht, dürfte das so weitergehen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kommt zur Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen mit der Union in die bayerische Landesvertretung. Foto: Annette Riedl/dpa
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kommt zur Fortsetzung der Koalitionsverhandlungen mit der Union in die bayerische Landesvertretung.

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor russischen Versuchen, auf die politische Willensbildung in Deutschland Einfluss zu nehmen. «Auch nach der Bundestagswahl, vor allem im Zeitraum bis zur Regierungsbildung, aber auch darüber hinaus, ist mit Einflussnahmeversuchen durch Desinformation, Cyberangriffe sowie Spionage und Sabotage zu rechnen», heißt es in einer aktuellen Analyse, die der Inlandsgeheimdienst veröffentlicht hat. Dazu würden neben russischen Staatsmedien auch «gekaufte prorussische Influencer», Einflussnetzwerke sowie Botnetze und Fake-Accounts in sozialen Medien genutzt. 

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