Mordprozess im Fall Valeriia im Januar 2025 in Chemnitz
Der gewaltsame Tod einer Neunjährigen im sächsischen Döbeln im Sommer löste bundesweit Entsetzen aus. Wochen später fassten die Ermittler ihren mutmaßlichen Mörder - nun kommt der Mann vor Gericht.

Chemnitz (dpa) - Rund sieben Monate nach dem gewaltsamen Tod der neunjährigen Valeriia muss sich der Tatverdächtige am Landgericht Chemnitz verantworten. Für den Prozess gegen den 37-Jährigen sind ab dem 17. Januar 2025 zunächst insgesamt vier Verhandlungstage terminiert. Dem Mann wird Mord an dem aus der Ukraine stammenden Mädchen vorgeworfen, das mit seiner Mutter im mittelsächsischen Döbeln lebte. Er soll das Kind am Morgen des 3. Juni in einem Waldstück erstickt haben.