Mordfall Valeriia

Mord an Valeriia «eiskalt ausgeführt» - Urteil: lebenslang

Am letzten Prozesstag fließen Tränen. Es ist der Vater der kleinen Valeriia, der schluchzend um Worte ringt. Er weiß: Kein Urteil wird ihm seine Tochter zurückbringen.

Der gewaltsame Tod der neunjährigen Valeriia hatte im Juni 2024 viele Menschen erschüttert - im sächsischen Döbeln wurde mit Kerzen und Blumen des Mädchens gedacht (Archivbild). Foto: Robert Michael/dpa
Der gewaltsame Tod der neunjährigen Valeriia hatte im Juni 2024 viele Menschen erschüttert - im sächsischen Döbeln wurde mit Kerzen und Blumen des Mädchens gedacht (Archivbild).

Chemnitz (dpa) - Valeriia hat ihm vertraut, ihn «Papa» gerufen. So ahnt die Neunjährige wohl nichts Schlimmes, als sie am Morgen des 3. Juni 2024 zum Ex-Partner ihrer Mutter ins Auto steigt. Kurz darauf stirbt das Mädchen, wird in einem Schlammloch im Wald erstickt. Wegen Mordes hat das Landgericht Chemnitz den 37 Jahre alten Moldauer nun zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Er habe das Kind heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet, so die Richter. 

Bitte warten Sie während wir den Zugang überprüfen.