Mord an Valeriia «eiskalt ausgeführt» - Urteil: lebenslang
Am letzten Prozesstag fließen Tränen. Es ist der Vater der kleinen Valeriia, der schluchzend um Worte ringt. Er weiß: Kein Urteil wird ihm seine Tochter zurückbringen.

Chemnitz (dpa) - Valeriia hat ihm vertraut, ihn «Papa» gerufen. So ahnt die Neunjährige wohl nichts Schlimmes, als sie am Morgen des 3. Juni 2024 zum Ex-Partner ihrer Mutter ins Auto steigt. Kurz darauf stirbt das Mädchen, wird in einem Schlammloch im Wald erstickt. Wegen Mordes hat das Landgericht Chemnitz den 37 Jahre alten Moldauer nun zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Er habe das Kind heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet, so die Richter.