K+S: Keine Einschränkung beim Kalibergbau im Werra-Gebiet
Die geplante Lagerung von salzhaltigem Abwasser aus der Kali-Industrie in der Thüringer Grube Springen hat sich so gut wie zerschlagen. Wie weiter mit dem Bergbau, der Tausende Arbeitsplätze bietet?

Unterbreizbach/Kassel (dpa/th) - Der Kali-Abbau im Werra-Gebiet ist nach Einschätzung des Bergbaukonzerns K+S durch den Wegfall der Thüringer Grube Springen für die Lagerung von Salzlauge nicht gefährdet. «Wir erwarten keine Auswirkungen auf die Produktion in den nächsten Jahren», sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Mittelfristig sei die Entsorgung von salzhaltigem Abwasser aus den Kali-Werken im thüringisch-hessischen Grenzgebiet auch ohne die stillgelegte Grube Springen gesichert.