Müll

Freiburger Verwaltung will Mehrweg statt Verpackungssteuer

Die Tübinger Verpackungssteuer hat es bis vors Bundesverfassungsgericht geschafft. Andere Städte haben auf das Urteil gewartet. Im Freiburger Rathaus favorisiert man aber eine andere Idee.

Mit einer Verpackungssteuer will Tübingen für weniger Müll in der Stadt sorgen. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Mit einer Verpackungssteuer will Tübingen für weniger Müll in der Stadt sorgen. (Symbolbild)

Freiburg (dpa/lsw) - Trotz der höchstrichterlichen Erlaubnis für Kommunen, auf Einwegverpackungen für Essen und Getränke eine Verpackungssteuer erheben, will die Stadtverwaltung in Freiburg darauf verzichten. «In Zeiten von deutlichhöheren Lebensmittelpreisen, Politik- und Bürokratieverdruss und knappenPersonalressourcen wollen wir in der Gesamtabwägung keine neue Steuer einführen», erklärte Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos). Stattdessen schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat eine Mehrwegoffensive vor.

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