Datenschützer: Digitalisierung darf niemanden ausgrenzen
Nicht alle Menschen besitzen ein Smartphone oder einen Computer. Dies darf laut Datenschützern nicht dazu führen, dass ihnen wichtige Dienstleistungen versperrt sind.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Einen Arzttermin per App buchen, online ein Konto eröffnen oder mit dem Smartphone das Schwimmbadticket lösen: Digitale Dienste können das Leben erleichtern. Allerdings dürfe die Digitalisierung nicht dazu führen, dass Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt oder gar von wichtigen Dienstleistungen ausgeschlossen werden, mahnt der Hessische Landesdatenschutzbeauftragte Prof. Alexander Roßnagel. Es gebe nach wie vor viele Menschen, die aus verschiedenen Gründen kein Handy und keinen Computer nutzen.