Bei Vermisstenfällen soziales Netz für Angehörige wichtig
Im Vermisstenfall Pawlos steht eine neue Lagebewertung der Polizei an. Für die Angehörigen kommt es gerade jetzt auf das soziale Netz an, wissen Notfallhelfer.

Weilburg/Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei der Betreuung von Angehörigen vermisster Kinder wie dem sechsjährigen Pawlos setzen Krisenhelfer stark auf die Aktivierung des sozialen Netzes. Es gehe darum, Menschen aus dem persönlichen Umfeld wie Freunde und Bekannte, vielleicht auch die Schule einzubinden, um Betroffene zu unterstützen, sagte Dirk Hewig, Landesfachbeauftragter Psychosoziale Notfallversorgung im Landesverband Hessen des Deutschen Roten Kreuzes.