Ungewissheit für Angehörige von Vermissten quälend
In Weilburg fehlt jede Spur von einem vermissten Sechsjährigen. Wenn ein Mensch plötzlich verschwindet, leiden Angehörige besonders unter der Ungewissheit, wie eine Helferin vom Roten Kreuz sagt.

Weilburg/Wiesbaden (dpa/lhe) - Im mittelhessischen Weilburg sind die Kräfte derzeit im Dauereinsatz auf der Suche nach einem vermissten Sechsjährigen. Wird ein Mensch vermisst, bedeutet das für die Angehörigen ein Wechselbad zwischen Hoffnung und Verzweiflung. «Vermissende befinden sich auf einer schmalen Gratwanderung zwischen Hoffen und Bangen», erklärte Elke Kleimann von der Psychosozialen Notfallversorgung des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverband Hessen. Die PSNV hilft Menschen, in kritischen Lebenssituationen mit der Belastung zurechtzukommen.