Zahl der Toten in Myanmar steigt: Beben baute sich lange auf
Immer mehr Leichen, immer weniger Hoffnung: Die Lage der Menschen in Myanmar ist entsetzlich. Gleichzeitig fliegt die Junta weiter Luftangriffe - denn das Militär ist im Krieg mit der Bevölkerung.

Mandalay (dpa) - Im Katastrophengebiet von Myanmar ist die Zahl der Todesopfer vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben weiter gestiegen. Bis zum Morgen (Ortszeit) seien 2.719 Leichen geborgen worden, teilte die regierende Militärjunta mit. Junta-Chef Min Aung Hlaing sagte, dass die Zahl aber wahrscheinlich auf mehr als 3.000 steigen werde. Das Beben, das am Freitag vor allem die Regionen rund um die Städte Sagaing und Mandalay erschütterte, hatte eine Stärke von 7,7.