Infodefizit sozialer Medien

ADHS bei Tiktok: Fülle an Fehlinformation

Promis outen sich, im Netz wird verstärkt nach Selbsttests gesucht: Immer mehr Menschen vermuten, ADHS zu haben. Wie beeinflussen Tiktok-Videos diesen Trend?

Drei Hauptsymptome gibt es bei ADHS: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
Drei Hauptsymptome gibt es bei ADHS: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. (Symbolbild)

Vancouver (dpa) - Populäre Videos zu ADHS auf Tiktok enthalten einer Studie zufolge vielfach Fehlinformationen. Von den knapp 100 meistgesehenen Tiktok-Videos zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) enthielt etwa die Hälfte fehlerhafte Angaben, wie ein Forschungsteam im Fachjournal «PLOS One» berichtet. Gerade Jugendliche mit selbstdiagnostizierter ADHS überschätzen demnach die Verbreitung der Störung in der Bevölkerung deutlich - und werden durch die Videos in ihrer Annahme bestärkt, ADHS zu haben.

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