Energie

Standortwahl für Rügener LNG-Terminal sorgt für Kritik

Es kündigt sich politischer Widerstand gegen das geplante Flüssigerdgas-Terminal auf der Insel Rügen an. Aus Sicht des Bundeswirtschaftsministeriums soll das ein Sicherheitspuffer werden. Umweltschützer sind dagegen.

Ein LNG-Tanker liegt vor Rügens Küste. Foto: Stefan Sauer/dpa
Ein LNG-Tanker liegt vor Rügens Küste.

Sassnitz (dpa) - Der von der Bundesregierung für ein LNG-Terminal favorisierte Standort Mukran im Osten Rügens stößt bei Verbänden und in der Landespolitik auf Kritik. «Mit den vorliegenden Planungen soll ein auf unsicherer Datenbasis behauptetes energiewirtschaftliches Problem einmal mehr auf Kosten der Natur gelöst werden», sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Sascha Müller-Kraenner, am Mittwoch. Er kündigte politischen und rechtlichen Widerstand gegen das geplante Flüssigerdgas-Terminal an.

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