Kündigungswelle nach Preiserhöhung beim D-Ticket bleibt aus
Zum Januar ist das Deutschlandticket um 20 Prozent teurer geworden. Das hat zwar nicht in großem Umfang zu Kündigungen geführt. Viel Preis-Spielraum nach oben bleibt aus Sicht der Branche aber nicht.

Berlin (dpa) - Trotz der deutlichen Preiserhöhung beim Deutschlandticket für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Deutschland sind die meisten Nutzerinnen und Nutzer dem Abo treu geblieben. «Wir sehen definitiv keine Kündigungswelle durch die Preiserhöhung», sagte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann. Die Kündigungsquote lag dem Verband zufolge im Januar 2025 bei 8,1 Prozent. Im Jahr 2024 lag sie monatlich bei rund sieben Prozent.