Antisemitismus

Studie: Judenhass eng mit Rechtsextremismus verknüpft

Seit dem Hamas-Angriff auf Israel wird in Deutschland viel über Antisemitismus aus der Propalästina-Szene gesprochen. Eine Untersuchung des Rias-Bundesverbands lenkt den Blick in eine andere Richtung.

Antisemitismus von Rechts ist nach Einschätzung des Bundesverbands Rias besonders gewalttätig - wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019. (Archivbild) Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB
Antisemitismus von Rechts ist nach Einschätzung des Bundesverbands Rias besonders gewalttätig - wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019. (Archivbild)

Potsdam (dpa) - Judenhass ist einer Studie zufolge weiter eng verknüpft mit Rechtsextremismus. Für die Jahre 2019 bis 2023 ordnet das Meldenetzwerk Rias 2.284 antisemitische Vorfälle dem rechtsextremen Spektrum zu. «Damit ist der politische Hintergrund Rechtsextremismus das am häufigsten zugeordnete politische Spektrum im untersuchten Zeitraum», heißt es in dem in Potsdam veröffentlichten Papier «Rechtsextremismus und Antisemitismus».

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