Taurus-Debatte

Airbus-Defence-Chef äußert Verständnis für Scholz

Der Kanzler lehnt eine Taurus-Lieferung ab, da der Einsatz nur unter Beteiligung des deutschen Personals möglich wäre. Der Airbus-Defence-Chef relativiert die Einschätzung, äußert aber Verständnis für Scholz.

Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine strikt ab. Foto: Bundeswehr/Bundeswehr/dpa
Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine strikt ab.

Berlin (dpa) - Der Chef des Rüstungsunternehmens Airbus Defence and Space, Michael Schöllhorn, hat die Einschätzung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) relativiert, dass für einen Einsatz deutscher Taurus-Marschflugkörper in der Ukraine Bundeswehrsoldaten nötig seien. «Gäbe es den Willen für eine Lieferung, würde man technologische Lösungen finden, um den Taurus ohne deutsche Beteiligung in der Ukraine einzusetzen», sagte Schöllhorn dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Scholz argumentiere politisch. «Aber ich kann die politischen Argumente nachvollziehen», so Schöllhorn.

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