Kriminalität

Wie Extremisten die Finger nach Kindern ausstrecken

Sportausflüge, Feriencamps, Bastelaktionen: Extremisten im Südwesten haben junge Menschen im Visier. Aber auch das Elternhaus kann Kinder radikalisieren.

Extremistische Organisationen versuchen auch Zugang zu Schulen zu erlangen. (Archivbild) Foto: Lisa Ducret/dpa
Extremistische Organisationen versuchen auch Zugang zu Schulen zu erlangen. (Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Islamisten, Rassisten, Demokratiefeinde und Reichsbürger im Land versuchen auf mannigfaltige Weise, Kinder und Jugendliche ideologisch zu beeinflussen und zu rekrutieren. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. So böte etwa ein Kulturverein aus dem islamistischen Spektrum Feriencamps für Kinder und Jugendliche in Stuttgart an. Die «Selbstverwalter»-Gruppierung «Königreich Deutschland» lade zu Wanderungen ein, bei denen die eigenen Kinder mitgebracht werden könnten - ebenso die «Reichsbürger», die sich «Bismarcks Erben» nennen.

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