Migration

Baden-Württemberg: Vermögen von Asylsuchenden - Kritik an Plänen des Landes

Auch in Baden-Württemberg sollen Flüchtlinge bald Bargeld und Wertsachen abgeben müssen. Ein Gesetz dazu gibt es seit Jahrzehnten. Vorgeschrieben, ja, aber teils reine Schikane, sagen Kritiker.

Im Ankunftszentrum in Heidelberg werden bei der Durchsuchung von Flüchtlingen bereits Geld und Wertsachen ab einem bestimmten Betrag sichergestellt. (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach/dpa
Im Ankunftszentrum in Heidelberg werden bei der Durchsuchung von Flüchtlingen bereits Geld und Wertsachen ab einem bestimmten Betrag sichergestellt. (Symbolbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Asylbewerbern in Baden-Württemberg sollen künftig flächendeckend bei ihrer Ankunft Geld und Wertsachen wie Schmuck abgenommen werden, um einen Teil der Verfahrenskosten zu begleichen. Ein Vorhaben, das aus Sicht des baden-württembergischen Flüchtlingsrats zwar gesetzlich seit langer Zeit geregelt ist, in Teilen von den Asylsuchenden aber auch als reine Schikane gesehen werden kann. 

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