Umsatz der hessischen Chemie bricht ein - Pharma wächst
Die Chemieindustrie in Hessen leidet unter der schwachen Konjunktur und gestiegenen Energiepreisen. Deutlich besser läuft es bei den Pharmafirmen - doch die Sorge vor US-Zöllen wächst.

Frankfurt (dpa/lhe) - Die hessische Chemiebranche kämpft inmitten der Wirtschaftskrise mit einem Umsatzeinbruch. Im vergangenen Jahr sank der Erlös um 11 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro, während die Produktion nochmals um gut zwei Prozent nachgab. «Die Alarmzeichen stehen weiterhin auf Rot», sagte Oliver Coenenberg, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands HessenChemie. Seit 2021 sei die Produktion um 28 Prozent eingebrochen.