Kontroverse Debatte

Suizid-Forscherin sieht Sterbehilfe kritisch

Ute Lewitzka hat Deutschlands einzige Professur für Suizidforschung inne. Die Sterbehilfe sieht sie kritisch - und wirft dem Staat vor, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

«Zuerst sollten wir doch dafür sorgen, dass Menschen in suizidalen Krisen gut versorgt sind», sagt Ute Lewitzka, Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an der Frankfurter Goethe-Universität. Foto: Paul Zinken/dpa
«Zuerst sollten wir doch dafür sorgen, dass Menschen in suizidalen Krisen gut versorgt sind», sagt Ute Lewitzka, Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an der Frankfurter Goethe-Universität.

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands einzige Professorin für Suizidprävention sieht das Recht auf Sterbehilfe kritisch. Der Staat sende damit das Signal: «Ich darf das - und ich darf dabei sogar andere um Hilfe bitten», sagte Ute Lewitzka, Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an der Frankfurter Goethe-Universität, der Deutschen Presse-Agentur. «Viele Menschen machen sich keine Gedanken darüber, was das mit unserer Gesellschaft macht.»

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