Nahost

Scholz: Sanktionen gegen Strafgerichtshof falsches Mittel

US-Präsident Trump geht gegen das Weltstrafgericht vor. Der Bundeskanzler hält das für den falschen Weg.

Hält die von US-Präsident Donald Trump verhängten Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof für falsch: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Hält die von US-Präsident Donald Trump verhängten Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof für falsch: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Ludwigsburg (dpa) - Bundeskanzler Olaf Scholz hat die von US-Präsident Donald Trump verhängten Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) kritisiert. «Ich halte es nicht für richtig, den Internationalen Strafgerichtshof mit Sanktionen zu belegen», sagte der SPD-Politiker am Rande eines Wahlkampfauftritts im baden-württembergischen Ludwigsburg. Es sei völlig in Ordnung, sich über Dinge zu ärgern und zu streiten - «aber Sanktionen sind das falsche Mittel», sagte Scholz. «Sie gefährden eine Institution, die dafür Sorge tragen soll, dass die Diktatoren dieser Welt nicht einfach Menschen verfolgen und Kriege anzetteln können.»

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