Revision nach Bluttat in Heiligkreuzsteinach beantragt
Der Vater von zwei Töchtern wurde in seinem Bett erstochen. Die Täterin wurde kurz darauf tot aufgefunden. Die Ehefrau soll laut Gericht bei der Tat geholfen haben - das Urteil akzeptiert sie nicht.

Heidelberg/Heiligkreuzsteinach (dpa/lsw) - Nach der Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord an ihrem Ehemann in Heiligkreuzsteinach (Rhein-Neckar-Kreis) hat die Ehefrau Revision eingelegt. Dies sagte ein Sprecher des Landgerichts Heidelberg. Die 39-Jährige war am Montag zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Haupttäterin ist mittlerweile tot. Die Angeklagte hatte beim Prozessauftakt ihre Schuld bestritten.