Landgericht Frankfurt

Prozess um versuchten Mord mit Auto auf Messegelände

Männer in einem kleinen ägyptischen Dorf haben Streit, zwei Monate später sehen sie sich mitten in Frankfurt wieder. Warum die Lage eskaliert, soll nun ein Strafprozess klären.

Ein Mann wurde auf dem Frankfurter Messegelände von einem Auto angefahren, nun muss sich der Fahrer gegen den Vorwurf des versuchten Mordes verteidigen. (Archivbild) Foto: Silas Stein/dpa
Ein Mann wurde auf dem Frankfurter Messegelände von einem Auto angefahren, nun muss sich der Fahrer gegen den Vorwurf des versuchten Mordes verteidigen. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein wegen versuchten Mordes auf dem Frankfurter Messegelände angeklagter Mann hat sich zum Prozessauftakt auf einen «psychischen Ausnahmezustand» aufgrund eines Traumas berufen. Keinesfalls habe er absichtlich Gas gegeben und das Opfer umgefahren, beteuerte der 35-Jährige vor dem Landgericht. Dies wirft ihm die Anklage vor, bei der Tat im Februar 2024 war der andere Mann schwer verletzt worden. 

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