Erinnerung an Morde

Mutter von Opfer: Keine stille Trauer, sondern Kampf

Serpil Unvars Sohn Ferhat wurde vor fünf Jahren bei dem rassistischen Anschlag in Hanau ermordet. Die Mutter kämpft gegen das Vergessen.

An einem der beiden Tatorte wird mit Fotos an die neun Anschlagsopfer vom 19. Februar 2020 erinnert. Foto: Boris Roessler/dpa
An einem der beiden Tatorte wird mit Fotos an die neun Anschlagsopfer vom 19. Februar 2020 erinnert.

Hanau (dpa/lhe) - Auch fünf Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau ist bei Serpil Unvar die Trauer um ihren ermordeten Sohn nicht kleiner geworden. «Der Schmerz ist da. Ich habe aber gelernt, ihn in Kraft zu verwandeln», sagt sie. «Ich kämpfe für Gerechtigkeit, für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die jungen Menschen.» An ihren Sohn erinnert die von ihr gegründete Bildungsinitiative Ferhat Unvar, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung richtet.

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