Weltkunstschau

documenta-Kuratorin Beckwith: Werde keine Gewalt dulden

Die documenta fifteen war von einem Antisemitismus-Skandal überschattet worden. Nun soll in etwas mehr als zwei Jahren die nächste Ausgabe stattfinden. Was sagt die neue Kuratorin?

Von New York nach Kassel: Beckwith freut sich auf ihre Aufgabe. Foto: Uwe Zucchi/dpa
Von New York nach Kassel: Beckwith freut sich auf ihre Aufgabe.

Kassel (dpa) - Nach dem Antisemitismus-Skandal bei der documenta fifteen hat die künstlerische Leiterin der kommenden Ausgabe, Naomi Beckwith, bei einem öffentlichen Auftritt in Kassel erste Einblicke in ihre kuratorische Arbeit gegeben. Dabei unterstrich die 49-Jährige ihre Achtung für Menschenwürde und für gegenseitigen Respekt. Sie sei offen für Debatten und Diskussionen, «aber ich werde keine physische, verbale oder symbolische Gewalt gegen andere dulden», betonte sie bei einer öffentlichen Veranstaltung vor rund 700 Besuchern. Die nächste documenta ist im Jahr 2027 geplant.

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