Kriminalität

Anklage wegen mutmaßlichen Betrugs mit Corona-Testzentren

Eine Frau soll für Corona-Testzentren Kosten in Millionenhöhe abgerechnet haben. Doch Ermittler sind sich sicher: Die Zentren gab es nie. Nun soll die 52-Jährige vor Gericht.

Für Testleistungen und Sachkosten machte die Angeklagte aus Essen demnach im Oktober 2021 in vier Fällen rund 1,4 Millionen Euro bei drei Kassenärztlichen Vereinigungen geltend. (Symbolbild) Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Für Testleistungen und Sachkosten machte die Angeklagte aus Essen demnach im Oktober 2021 in vier Fällen rund 1,4 Millionen Euro bei drei Kassenärztlichen Vereinigungen geltend. (Symbolbild)

Nürnberg/Essen (dpa) - Eine 52-jährige Frau aus Essen soll mit nicht existenten Corona-Testzentren während der Pandemie Hunderttausende Euro erbeutet haben. Wie die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) mitteilte, soll die Frau den Betrieb von zwei Testzentren im baden-württembergischen Aalen und im nordrhein-westfälischen Werne vorgetäuscht haben. 

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