EU-Parlament fordert Absage

Stimmenfang und Sportswashing: Debatte um Rad-WM in Ruanda

Im September soll erstmals eine Straßenrad-WM in Afrika stattfinden. Die Spannungen zwischen Gastgeber Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo sind dabei nur eines von vielen Problemen.

David Lappartient, Präsident des Radsport-Weltverbands UCI, sieht keine Alternative zur WM in Ruanda. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
David Lappartient, Präsident des Radsport-Weltverbands UCI, sieht keine Alternative zur WM in Ruanda.

Leipzig/Kigali (dpa) - Wenn das mit den verpatzten Generalproben stimmt, dann dürften die Weltmeisterschaften in Ruanda ein rauschendes Radsport-Fest werden. Schließlich musste die größtenteils auf dem WM-Kurs geplante Schlussetappe der Tour of Ruanda am vergangenen Sonntag abgebrochen werden, das Wetter spielte nicht mit. Doch das ist aktuell das geringste Problem.

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