Lichtblick in der Krise: Hase/Wolodin können Saison krönen
Eine Goldhoffnung im Paarlauf, Tristesse im Einzel - viel unterschiedlicher könnte das deutsche Eiskunstlaufen vor der WM nicht aufgestellt sein. Vor allem bei den Frauen ist die Lage alarmierend.

Boston (dpa) - Wenn alles so unbeschwert wäre wie die Darbietungen von Minerva Hase und Nikita Wolodin, könnte man sich vor den Weltmeisterschaften entspannt zurücklehnen. Während die Paarlauf-Europameister von Erfolg zu Erfolg eilen und die Medaillensammlung in Boston erweitern können, schaut die Gegenwart des deutschen Eiskunstlaufs in den Einzeldisziplinen aber so düster wie schon lange nicht mehr aus. Und das ein Jahr vor den Olympischen Spielen.