
Junge Talente der Musikschule begeistern mit märchenhafter Aufführung von Dornröschen
Im Rolf-Engelbrecht-Haus führten die Kinder der Musikalischen Früherziehung das Märchen Dornröschen auf. Dabei bewiesen sie sich als echte Alleskönner. Egal, ob es darum ging, einen barocken Tanz hinzulegen, zu singen oder ein abstraktes Schauspiel zu zeigen.
Kaum hatte der Frosch der Königin die Geburt von Dornröschen prophezeit, da quakt und klappert es schon hinter den Kulissen. Eine Schar von kleinen Amphibien mit grün umrandeten Knopfäuglein auf dem Kopf und hölzernen Froschraspeln in den Händen hüpft ins Rampenlicht. Vor der Bühne steht Musikpädagogin Leonie Hübner, die die Nachwuchstalente sogleich wieder auf den Platz dirigiert, wenn einer der kleinen Frösche vor lauter Enthusiasmus aus der Reihe springt. „Ehe ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen“, verspricht Erzähler Bernd Gubbe mit quakender Stimme. „Und was der Frosch gesagt hatte, geschah.“