Südhessen: Zivilfahnder überprüfen bei Kontrollen 79 Personen
15 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Mehrere Kontrollierte wurden bereits gesucht. Wie die Bilanz der Polizei ausfällt.

Südhessen. Im Rahmen von Kontrollen auf den im Bereich Südhessen verlaufenden Autobahnen stoppten Zivilfahnder der Polizei aus Südhessen sowie der Polizeipräsidien Mainz und Trier am Dienstag, 25. Februar, zwischen 10 und 18 Uhr insgesamt 48 Fahrzeuge und nahmen hierbei 79 Personen genauer unter die Lupe. Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und weiterer Eigentumskriminalität dienten insbesondere dem Ziel, Straftäter nachhaltig zu verunsichern sowie Südhessen und die angrenzenden Gebiete für die Täter „unattraktiv“ zu machen, wie es im Polizeibericht heißt. Insgesamt wurden 15 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Palette reichte von Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Waffengesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz. Neun Kontrollierte wurden von Staatsanwaltschaften wegen laufender Ermittlungsverfahren zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Nachdem ihre derzeitigen Wohnadressen feststanden, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Zwei unter anderem wegen Betrugs mit Haftbefehlen gesuchte Männer konnten jeweils nach Begleichung der darin geforderten Geldstrafen wieder weiterfahren. Die Fahnder stellten zudem einen gefälschten Führerschein, ein verbotenes Einhandmesser und wenige Gramm Amphetamin sicher.