Gletscherschwund ist «Frage des Überlebens» für Menschheit
Die Eisschmelze hat weltweit teils verheerende Auswirkungen. Die Vereinten Nationen werfen 2025 ein Schlaglicht auf die Misere. Der 21. März ist der erste internationale Tag zum Erhalt der Gletscher.

Genf (dpa) - Weltweit schrumpfen viele der rund 275.000 Gletscher mit alarmierender Rate, sowohl im Gebirge als auch in den polaren Regionen. Zwischen 2012 und 2023 war der Schwund 36 Prozent größer als in den zehn Jahren davor, zeigt eine Studie der Schweizer Universität Fribourg. Hauptursache ist der menschengemachte Ausstoß von Treibhausgasen, die das Klima erwärmen. Um die Menschheit wachzurütteln, haben die Vereinten Nationen den 21. März neu zum Welttag der Gletscher erklärt.