Infektionen

Experten fordern Anreize für Antibiotika-Forschung

Alleine in der EU sterben jährlich Zehntausende Menschen an Infektionen durch antibiotikaresistente Erreger. Für den Nachschub an Medikamenten braucht es aus Sicht von Experten neue Anreize.

Indikatorkulturplatte zum Nachweis von resistenten Bakterien: Antibiotikaresistente Keime verursachen allein in der EU jährlich Zehntausende Todesfälle. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa
Indikatorkulturplatte zum Nachweis von resistenten Bakterien: Antibiotikaresistente Keime verursachen allein in der EU jährlich Zehntausende Todesfälle. (Symbolbild)

Weimar (dpa) - Der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen muss aus Sicht von Experten deutlich intensiviert werden. Es gebe viele neue und vielversprechende Forschungsansätze, sagte Mark Brönstrup vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung. Viele davon würden aber nicht umgesetzt. Das Problem sei, dass Pharmaunternehmen mehr und mehr die Produktion von Antibiotika aufgäben, weil sie sich nicht rechne. Jährlich sterben alleine in der EU Zehntausende Menschen an Infektionen durch antibiotikaresistente Erreger.

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