Steuern und Gebühren

Luftverkehrswirtschaft: Staat macht Tickets noch teurer

Fliegen bleibt in Deutschland teurer als in den meisten europäischen Ländern. Flughäfen und Airlines wettern gegen weitere Belastungen, die am Ende die Passagiere zahlen müssten.

Der Eurowings-Chef Jens Bischof verlangt geringere Steuern und Gebühren für den Luftverkehr. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Der Eurowings-Chef Jens Bischof verlangt geringere Steuern und Gebühren für den Luftverkehr.

Berlin (dpa) - Die deutsche Luftverkehrswirtschaft hat vor weiteren staatlichen Lasten gewarnt, mit denen Flugtickets in Deutschland noch teurer werden. Nach Berechnungen des Branchenverbands BDL kommen im laufenden Jahr weitere 1,2 Milliarden Euro aus Steuern und staatlichen Gebühren zur bereits bestehenden Abgabenlast von 3,3 Milliarden Euro hinzu. Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig. Selbstverständlich müssten die Airlines dies an die Passagiere weitergeben, sagt BDL-Präsident Jens Bischof. 

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