UN: Hunderttausende auf der Flucht vor Kämpfen im Ostkongo
Der bewaffnete Konflikt zwischen Regierungstruppen und Milizen zwingt die Menschen zur Flucht. Fast eine halbe Million haben sich zuletzt auf den Weg gemacht. Humanitäre Hilfe kommt bei vielen nicht an.

Genf/Goma (dpa) - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach UN-Angaben innerhalb der vergangenen sechs Wochen 450.000 Menschen vor Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Milizen geflohen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sprach am Freitag von einer Verschärfung der seit Jahren andauernden Krise in der Provinz Nord-Kivu. In der rohstoffreichen Region kämpfen Regierungstruppen und Dutzende bewaffnete Gruppen um die Kontrolle des Gebiets.