Nahost-Konflikt

Israel bekennt sich erstmals zur Tötung Hanijas

Vor fast fünf Monaten starb der langjährige Auslandschef der islamistischen Hamas bei einer Explosion in Teheran. Erst jetzt bekennt sich ein Land zu der Tat. Und niemand ist überrascht.

Israel hat sich knapp fünf Monate nach der Tötung des Hamas Auslandschefs Ismail Hanija erstmals offiziell zu der Tat bekannt. (Archivbild) Foto: Osamah Abdulrahman/AP
Israel hat sich knapp fünf Monate nach der Tötung des Hamas Auslandschefs Ismail Hanija erstmals offiziell zu der Tat bekannt. (Archivbild)

Tel Aviv (dpa) - Israel hat erstmals die Tötung des Auslandschefs der Hamas, Ismail Hanija, im Juli in der iranischen Hauptstadt Teheran bestätigt. Die Äußerung fiel bei einer Rede des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz zum weiteren Vorgehen gegen die Huthi-Miliz im Jemen, die Israel mit Raketen und Drohnen beschießt. «Wir werden die strategische Infrastruktur (der Huthis) angreifen und ihre Anführer enthaupten. So wie wir es mit Hanija, Sinwar und Nasrallah in Teheran, im Gazastreifen und im Libanon gemacht haben», sagte Katz nach Angaben seines Ministeriums. 

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