Grönland-Wahl

Regierungswechsel auf Trumps Wunschinsel

In Grönland möchte kaum jemand, dass die Insel US-Gebiet wird, auch die Politik nicht. Dafür wird die Sieger der Parlamentswahl eine andere große Zukunftsfrage beschäftigen.

Der Vorsitzende von Demokraatit, Jens-Frederik Nielsen (Mitte), jubelt während der Wahlparty seiner Partei. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Der Vorsitzende von Demokraatit, Jens-Frederik Nielsen (Mitte), jubelt während der Wahlparty seiner Partei.

Nuuk (dpa) - Das von US-Präsident Donald Trump umworbene Grönland steht vor einem Regierungswechsel. Bei der Parlamentswahl auf der größten Insel der Erde wurden zwei bisherige Oppositionsparteien die neuen stärksten Kräfte im Inatsisartut, dem Parlament in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Die beiden Parteien, Demokraatit und Naleraq, streben eine mögliche Unabhängigkeit vom Königreich Dänemark an, haben jedoch unterschiedliche Vorstellungen vom Tempo auf dem Weg dorthin. Eine Übernahme durch die USA, wie sie Trump vorschwebt, gilt dagegen nach jetzigem Stand als unrealistisch.

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