Parlament in Budapest

Pride-Parade in Ungarn verboten

Menschen mit nicht heterosexueller Orientierung dürfen ihre Identität nicht mehr in öffentlichen Versammlungen feiern. Das beschloss das Parlament auf Betreiben der rechtspopulistischen Regierung.

Begleitet von Rauchbomben, die Abgeordnete der Oppositionspartei Momentum im Plenarsaal entfachten, hat Ungarns Parlament ein Verbot der alljährlichen Pride-Paraden beschlossen, bei denen Menschen für die Rechte nicht heterosexueller Lebensformen demonstrieren. Foto: Boglarka Bodnar/MTI/AP/dpa
Begleitet von Rauchbomben, die Abgeordnete der Oppositionspartei Momentum im Plenarsaal entfachten, hat Ungarns Parlament ein Verbot der alljährlichen Pride-Paraden beschlossen, bei denen Menschen für die Rechte nicht heterosexueller Lebensformen demonstrieren.

Budapest (dpa) - Ungarn hat die bisher alljährlichen Pride-Paraden verboten, bei denen Menschen für die Rechte nicht heterosexueller Lebensentwürfe demonstrieren. Das Parlament in Budapest billigte im Eilverfahren mit 137 Ja- und 27 Nein-Stimmen den entsprechenden Gesetzesvorschlag des vom rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban geführten Regierungslagers. Das Parlament hat 199 Abgeordnete.

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