Strenge islamische Regeln

Iranische Sängerin performt ohne Kopftuch - Justizverfahren

Frauen dürfen in der Islamischen Republik Iran öffentlich nicht singen. Eine Sängerin tut dies trotzdem und wird dafür gefeiert. Es dauert nicht lange, bis die Justiz reagiert.

In einer Karawanserei wie dieser war Parastu Ahmadi aufgetreten. (Symbolbild) Foto: Arne Bänsch/dpa
In einer Karawanserei wie dieser war Parastu Ahmadi aufgetreten. (Symbolbild)

Teheran (dpa) - Eine bekannte Sängerin im Iran hat mit einem verbotenen Live-Auftritt im Netz für Aufsehen gesorgt. Parastu Ahmadi streamte am Mittwoch ein Konzert mit ihrer Band aus einer Karawanserei auf der Videoplattform Youtube und verstieß damit gleich gegen mehrere Gesetze im Iran: Öffentliche Auftritte von Sängerinnen sind in der Islamischen Republik verboten, zudem trat Ahmadi ohne Kopftuch und in einem Kleid auf. 

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