Streit um Schriftzug

Black Lives Matter: Muss Malerei in Washington weichen?

Politischer Druck auf Washingtons Bürgermeisterin Bowser: Ein Republikaner will, dass der «Black Lives Matter»-Platz in der US-Hauptstadt umbenannt wird und droht mit finanziellen Konsequenzen.

Der Schriftzug ist unweit des Weißen Hauses in Washington zu finden. (Archivbild) Foto: Khalid Naji-Allah/Executive Office of the Mayor/AP/dpa
Der Schriftzug ist unweit des Weißen Hauses in Washington zu finden. (Archivbild)

Washington (dpa) - Die Bürgermeisterin der US-Hauptstadt Washington deutet Bereitschaft zum Überpinseln einer Straßenmalerei mit den Worten «Black Lives Matter» unweit des Weißen Hauses an. Nach dem brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz vor knapp fünf Jahren hatte Bürgermeisterin Muriel Bowser in riesigen gelben Lettern «Black Lives Matter» auf eine Straße pinseln lassen - auf Deutsch etwa: «Die Leben Schwarzer sind wichtig». Den Ort nannte sie offiziell «Black Lives Matter»-Platz. Nun droht ein Kongressabgeordneter, der Hauptstadt Geld zu streichen, sollten die Buchstaben nicht entfernt und der Platz umbenannt werden.

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