Migranten-Generation im Staatsdienst unterrepräsentiert
Das Statistische Bundesamt hat Daten der Integration analysiert. Ein Ergebnis: Im öffentlichen Dienst sind Menschen mit ausländischen Wurzeln vergleichsweise schwach vertreten.

Wiesbaden (dpa) - Nur 11 Prozent der Menschen mit Einwanderungsgeschichte waren im vergangenen Jahr in Deutschland im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ihr Anteil war damit etwa halb so hoch wie bei Menschen ohne Migrationshintergrund. Von ihnen waren 20 Prozent beispielsweise als Lehrer, Erzieher, Polizist oder Sachbearbeiter tätig, wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Veröffentlichung des Dashboards Integration auf Grundlage von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilte.