Bundestagswahl

Merz will Regierung bis Ostern - SPD sortiert sich

Jetzt müssen sich Politiker zusammenraufen, die einander im Wahlkampf hart bekämpft haben. Aus der CDU sind versöhnliche Töne zu hören. Bei der Konkurrenz gibt es weitere Konsequenzen.

Schon werden die ersten Wahlplakate abgebaut, wie hier in Gelsenkirchen. In der nordrhein-westfälischen Stadt landete die AfD laut Daten der Bundeswahlleiterin mit 24,7 Prozent der Zweitstimmen knapp vor der SPD, die 24,1 Prozent erhielt. Foto: Christoph Reichwein/dpa
Schon werden die ersten Wahlplakate abgebaut, wie hier in Gelsenkirchen. In der nordrhein-westfälischen Stadt landete die AfD laut Daten der Bundeswahlleiterin mit 24,7 Prozent der Zweitstimmen knapp vor der SPD, die 24,1 Prozent erhielt.

Berlin (dpa) - Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz strebt nach seinem Wahlsieg rasche Gespräche mit der SPD über die Bildung einer neuen Bundesregierung an. Er sei «fest entschlossen, mit den Sozialdemokraten konstruktive, gute, zügige Gespräche zu führen», sagte er nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien. Damit solle man in der Lage sein, «in etwa bis Ostern» eine Regierung zu bilden. Doch die unterlegene SPD muss zunächst mal ihre Personalfragen klären und versucht, Merz' Selbstgewissheit zu erschüttern.

Bitte warten Sie während wir den Zugang überprüfen.