Krankenhausreform

Kommunen fordern «frisches Geld» für Kliniken

Mehr als 100 Krankenhäuser stehen vor dem Aus, wenn Reformpläne der Regierung nicht umgesetzt werden. Das sagt der Gesundheitsminister. Die Kommunen sehen sogar noch mehr Handlungsbedarf.

Laut Reinhard Sager (l.), Präsident des Landkreistages, reichen Karl Lauterbachs Pläne gegen die Klinikinsolvenzen nicht aus. Foto: Carsten Koall/dpa
Laut Reinhard Sager (l.), Präsident des Landkreistages, reichen Karl Lauterbachs Pläne gegen die Klinikinsolvenzen nicht aus.

Berlin (dpa) - Zur Abwendung einer Welle von Klinikinsolvenzen fordern Kommunen und Landkreise größere und schnellere Milliardenhilfen als von der Bundesregierung vorgesehen. «Die Reformpläne, die kommen wahrscheinlich zu spät für die Häuser, die in Not sind», sagte der Präsident des Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl, nach einem Spitzentreffen mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Berlin. «Wir glauben, dass es frisches Geld im System braucht.» Landkreistag-Präsident Reinhard Sager forderte Soforthilfen, um die Liquidität der Kliniken zu verbessern.

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