«Die Partei» wirbt mit Schwarzfahrer-Hilfe um Wähler
Im Bundestagswahlkampf lenkt «Die Partei» mit einer Aktion für Schwarzfahrer den Blick auf das Thema Nahverkehr. Wer erwischt wird, muss nicht zahlen. Die Aktion hat aber Grenzen.

Berlin (dpa) - Stimmenfang der etwas anderen Art: Die Satire-Partei von Ex-«Titanic»-Chefredakteur Martin Sonneborn will nach eigenen Angaben bis zu 1.000 Schwarzfahrern finanziell unter die Arme greifen. «Bis zur Bundestagswahl übernehmen wir das erhöhte Beförderungsentgelt für bis zu 1.000 Wähler. So günstig war Schwarzfahren nie», sagte Sonneborn der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ).