Anklage gegen mutmaßlichen Attentäter von Solingen erhoben
Auf einem Stadtfest in Solingen tötet ein Mann mit einem Messer drei Menschen. Der Tatverdächtige soll IS-Mitglied gewesen sein. Nun ist die Bundesanwaltschaft vor Gericht gezogen.

Karlsruhe/Solingen (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat den mutmaßlichen Attentäter vom Solinger Stadtfest unter anderem wegen dreifachen Mordes und zehnfachen versuchten Mordes angeklagt. Ihm werden niedrige Beweggründe sowie in zwölf Fällen Heimtücke zur Last gelegt. Die Karlsruher Behörde wirft dem Syrer zudem Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat (IS) vor.