Kritik an Rechtslücken

Paus will digitale Gewalt gegen Frauen bekämpfen

Sexualisierte Gewalt wird in Deutschland strafrechtlich verfolgt - der Besitz von entsprechenden Videos mit erwachsenen Opfern aber nicht. Frauenministerin Paus will das ändern.

Frauenministerin Paus will den Besitz von Gewaltdarstellungen strafbar machen. (Archivbild) Foto: Michael Kappeler/dpa
Frauenministerin Paus will den Besitz von Gewaltdarstellungen strafbar machen. (Archivbild)

Berlin (dpa) - Im Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen will Frauenministerin Lisa Paus Rechtslücken im Internet schließen. Der Besitz von Gewaltvideos, auf denen erwachsene Opfer zu sehen sind, sei derzeit straffrei, sagte die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk. «Das ist tatsächlich eine Regelungslücke im Bereich digitaler Gewalt gegen Frauen, die wir uns anschauen sollten.» 

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