Nationalsozialismus

Wie Leni Riefenstahl ihre eigene Vergangenheit verdrehte

In Venedig hat die von Sandra Maischberger produzierte Doku «Riefenstahl» Premiere gefeiert. Das Werk zeigt auf erschütternde Weise, wie die einstige Nazi-Propaganda-Filmerin ihre Geschichte schönte.

1972 ist Leni Riefenstahl bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in München dabei. Foto: Horst Ossinger/dpa
1972 ist Leni Riefenstahl bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in München dabei.

Venedig (dpa) - Eine Videoaufnahme aus dem Jahr 1993. Leni Riefenstahl sitzt an einem Tisch, kommentiert stolz filmische Details aus einem ihrer Nazi-Propagandafilme und wippt grinsend im Takt der darin spielenden Marschmusik. Es sind Szenen wie diese in der Doku «Riefenstahl», die einen erschaudern lassen.

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