Italienische Höhlenforscherin sitzt Hunderte Meter tief fest
Beim Erkunden einer Höhle verletzt sich eine 32-Jährige schwer. Jetzt läuft ein Großeinsatz, ein Wettlauf gegen die Zeit. Besonders schlimm: Für die Frau ist es nicht das erste solche Unglück.

Bergamo (dpa) - Gefangen in einer dunklen Höhle, tief im Inneren der Erde und erheblich verletzt: Für viele ist das einer der Alpträume schlechthin. Eine Höhlenforscherin aus Italien muss das nun schon zum zweiten Mal durchmachen. Die 32 Jahre alte Frau stürzte bei der Erkundung einer weit verzweigten Höhle in den Bergen nahe der norditalienischen Stadt Bergamo so unglücklich, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskommt. Mehr als hundert Helfer sind jetzt im Einsatz, um sie wieder ans Tageslicht zu bringen.