Prozesse

Der Geiger mit dem Rattengift erneut vor Gericht

Ein Orchestermusiker versucht, seine Mutter zu vergiften. Auch zwei Kollegen soll er das Rattengift gegeben haben. Eines aber verneint er im Revisionsprozess vehement.

Im Revisionsprozess gegen einen 64-Jährigen wegen versuchten Mordes weist der Angeklagte eine Tötungsabsicht zurück. Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Im Revisionsprozess gegen einen 64-Jährigen wegen versuchten Mordes weist der Angeklagte eine Tötungsabsicht zurück.

Hannover (dpa) - Ein wegen versuchten Giftmordes an zwei Kollegen angeklagter Orchestermusiker hat im Revisionsprozess eine Tötungsabsicht zurückgewiesen. Ihm sei ein «folgenschweres Missgeschick» beim Hantieren mit Rattengift unterlaufen, es sei ihm «keine bewusste Tat vorzuwerfen», sagte der 64-Jährige aus Schleswig-Holstein zum Prozessauftakt am Landgericht Hannover. Er bat die beiden Kollegen um Verzeihung. Seine Mutter wiederum habe er mit dem Gift nicht töten, sondern ihre dauerhafte Unterbringung in einem Pflegeheim erreichen wollen.

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